Stress führt zu Entzündungen im Körper

Stress führt zu Entzündungen im Körper

Wenn der Mandelkern ständig feuert....

Wissenschaftler der Havard-University haben noch einmal eindrucksvoll belegt, was schon in früheren Studien erforscht wurde: andauernder psychischer Stress und negative Gefühle erhöhen das Risiko für Infarkt und Schlaganfall in gleichem Maße wie das Rauchen.

Bei Menschen, die über starken Stress klagen, werden die Aktivitäten der tief im Gehirn liegenden Amygdala, die auch Mandelkern genannt wird, erhöht. Unter Stress gehen von hier Signale an das Knochenmark und andere Körperregionen aus, vermehrt weiße Blutkörperchen und weitere Entzündungsstoffe zu produzieren.

Auf diese Weise werden chronische Entzündungen im Körper angeregt, ohne Keime oder Infektion. "Reine Kopfsache!" Vorzeitige Gefäßerkrankungen wie Angina Pectoris, Herzinfarkt oder Schlaganfall sind naheliegende Folgen. Es zeigt sich, dass eine erhöhte Aktivität der Amygdala mit einer erhöhten Konzentration von Substanzen einhergeht, die Entzündungen aufrecht erhält.

Wenn der Mandelkern ständig feuert, werden die Blutgefäße stärker beeinträchtigt und das Infarktrisiko steigt um nahezu 60%.

Wenn es gelingt psychische Belastungen gezielt zu reduzieren, dann dient das nicht nur dem Wohlgefühl, sondern hat kjonkrete Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Stress bzw. der Reduzierung von Stress bisher gemacht?
Schreiben Sie mir ...

MCC-Andreas R. Mosler